Lesenswert – Bücher von James Clavell, Robert Harris, Stephen E. Lawhead, Christopher Paolini und Rebecca Gablé

Dies ist nur eine Auswahl von Autoren, die ich sehr gerne lese. Warum führe ich unten aus.

James Clavell: Mehr zufällig bin ich auf die Bücher von James Clavell gestossen. Durch ein Sonderangebot im Buchhandel – den dicken Schmöker Shogun. Zunächst war der Stil etwas gewöhnungsbedürftig. Die Zeiten, Personen und Orte springen häufig umher, ohne dass dies zunächst ersichtlich ist. Doch nach einigen Seiten hatte ich mich daran gewöhnt.

Ich habe inzwischen alle Bücher von ihm gelesen und fand diese spannend, überraschend und einfach total realistisch. Bei Clavell sind die Menschen wie sie sind. Mit guten und weniger guten Seiten. Die Geschichten sind in sich schlüssig. Die historischen und kulturellen Hintergründe sind (soweit ich das beurteilen kann) absolut erstklassig recherchiert. Er versteht es aussergewöhnlich gut, sich auch in Menschen und Ansichten hinein zu versetzten, die er selber gar nicht teilt. Für mich war der Part in Shogun eine Offenbarung, als er den Franziskanermönch im Gefängnis beschreibt und welche Motivation und Gedankengänge dieser Fromme Mann hat. Clavell gehört sicherlich nicht zu dieser Sorte Mensch – als entschiedener Christ, kann ich mich aber gut in so einen „Mönch“ hineindenken. Und habe gefunden: er hat es korrekt beschrieben.

Seine Bücher: Shogun (Japan), [Tai-Pan, Gai-jin, Nobelhouse](Hong Kong), Wirbelsturm (Iran), Rattenkönig( Südostasien) ( Wikipedia)

Robert Harris: Auch auf diesen Autor bin ich eher zufällig gestossen. Pompeji hieß mein erstes Buch von ihm. Die Aufmachung gefiel mir. Also lesen. Und ich war begeistert. Auch dieser Autor zeichnet die Menschen in seinen Romanen differenziert. Auch historisch und kulturell sind die Romane sehr gut recherchiert. Seine historischen Romane, die auf totaler Fiktion beruhen (z.B. Vaterland), behalten eine historische Realistik – heißt: es ist sehr gut vorstellbar, dass es so sein könnte, wenn die Geschichte so verlaufen wäre, wie es der Autor annimmt.

Die letzten beiden Romane über Cicero fand ich nochmals besonders eindrücklich. Ich bin da auf den dritten Band schon ganz „heiß“ (der hoffentlich noch kommt).

Seine Bücher: [Imperium, Titan](Cicero), Vaterland (was wäre wenn Hitler den Krieg gewonnen hätte), Aurora (Stalin hat einen Sohn), Pompeji (Ausbruch des Vesuvs), Angst (noch nicht veröffentlicht), Ghost (Manipulationen durch Geheimdienste), Enigma (Agentenroman 2.Weltkrieg) (Wikipedia)

Stephen E. Lawhead: Lawhead schreib leicht lesbare, spannende und gut unterhaltende Fantastisch/historische Literatur. Sein Glanzstück ist die Artus Trilogie. Einfach großartig, wie er diese Sage neu deutet und ausschmückt, und mit dem ersten Buch die Atlantissage mit einbezieht. Ich habe alle drei Bücher schon mehrmals gelesen und bin immer wieder neu begeistert.

Auch seine letzte Trilogie beginnend mit dem König der Raben – eine „Neuerzählung“ über Robin Hood – hat mir excellent gefallen. Spannend, mystisch, literarisch interessant.

Seine Bücher (Wikipedia)

 Christpher Paolini: Über den muss man vermutlich nicht viel schreiben, weil er den meisten bekannt ist. Seine Eragon Saga ist sehr beeindruckend. Dass ein 15 jähriger (so alt soll er gewesen sein, als er sein erstes Buch schrieb) einen Roman mit solch einer Tiefe und Komplexität schreiben kann, hätte ich nicht für möglich gehalten. Ich bin abs0lut fasziniert und begeistert, auch wenn ich als Christ an manchen Stellen so meine Probleme habe.

Seine Bücher: [Eragon, Der Auftrag des Ältesten, Die Weisheit des Feuers] (Wikipedia)

Rebecca Gablé: Ich dachte eigentlich, dass historische Romane von Frauen mir nicht gefallen würden – bei Gablé war es anders. Das Rad der Fortuna war das erste Buch das ich von ihr gelesen habe und dann habe ich eines nach dem anderen verschlungen (teilweise als Hörbücher). Spannend und fesselnd. Mit der Zeit hatte ich zwar den Eindruck, dass sich bestimmte Ereignisse in den Romanen wiederholen, aber dann kamen doch wieder überraschende Momente dazu. Die Siedler von Catan war dann „ganz“ anders. Das letzte was ich von ihr gelesen habe war Hiobs Brüder. Das hat mich nochmal total begeistert – finde es ist ihr „bestes“ Buch.

Ihre Bücher (Wikipedia)

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