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Nein, nein und nochmals nein III – Abtreibung

Der folgende Artikel ist Teil III einer Reihe auf meinem Blog, in dem ich Themen versuche mal einfach und klar anzusprechen und zu vertreten. Das ist in der Regel nicht differenziert oder vermittelnd, wie ich es sonst in meinem Beiträgen – zumindest versuche – zu halten. Es ist stark vereinfacht, wenig differenziert, aber – so hoffe ich – dafür umso deutlicher und unterhaltsamer.

Böse Gedanken

Immer wieder passiert es mir. Ich versuche dagegen anzukämpfen, sage mir: es ist nicht richtig das zu denken, geschweige denn auszusprechen oder auf einem Blog zu schreiben. Trotzdem tue ich es jetzt: Ihr Abtreibungsbefürworter, Ihr „mein Bauch gehört mir“ bewegten, Ihr Feministen und Frauenrechtler, Ihr Kämpfer für das „Recht der Frau auf Abtreibung“ – es passiert mir dass ich denke: hätten eure Eltern die Rechte gehabt, für die ihr heute kämpft – wen von euch würde es dann wohl nicht geben?

Kein Schutz für Wehrlose

Dass sich jetzt Politiker aus allen Parteien bemüßigt sehen, den §219 zu ändern oder abzuschaffen ist verwunderlich. Dass nur die AfD sich eindeutig in ihrem Grundsatzprogramm gegen Abtreibung und für einen Willkommenskultur für Neugeborene ausspricht ein Armutszeugnis der anderen demokratischen Parteien – vor allem der CDU.

Es geht nicht darum, Frauen zu zwingen ein Kind auszutragen, wenn das ihr Leben bedroht. Es geht nicht darum, Frauen zu zwingen ein Kind auszutragen, wenn sie Opfer einer Vergewaltigung waren. Es geht nicht einmal darum Frauen zu zwingen ein Kind auszutragen, wenn sie aus – wie auch immer gearteten – sozialen Gründen sich nicht in der Lage sehen das Kind zu gebären.

Worum geht es dann?

Es geht darum Werbung für (und Verharmlosung von) Abtreibung unter Strafe zu stellen. Und natürlich könnte man darüber hinaus noch nachdenken – und das ist aus meiner Sicht dringend notwendig – was denn möglichst vielen Frauen helfen würde eine Abtreibung eben nicht durch zu führen. Aber statt dessen werden Vereine, die Frauen beraten und unterstützen die nicht abtreiben wollen, von Abtreibungsbefürwortern angegriffen. Das ist völlig inakzeptabel.

Warum kämpft man für das Recht um Abtreibung?

Um was geht es denn den Abtreibungsbefürwortern? Ich meine es geht ihnen darum, dass sie niemandem Rechenschaft über ihr Verhalten ablegen wollen. Sie wollen volle sexuelle Freiheit und wenn dabei Leben entsteht das Recht es zu töten – aus welchen Gründen auch immer. Ob die Kariere in Gefahr ist, Freiheit von Elternschaft gewünscht wird, finanzielle Nöte herrschen, egal. Damit wird Abtreibung zu einer Art der Verhütung. Noch dazu bezahlt von der Allgemeinheit.

Doch Moment mal, zu einer Schwangerschaft gehören doch zwei (mindestens). Die Männer scheinen ja fein aus dem Schneider. Die können nicht schwanger werden. Oder?

Männer

Ja schwanger können Männer (noch) nicht werden, aber Verantwortung übernehmen. Das tun sie nicht. Schämt euch. Erbärmlicher Wicht, wer nicht bereit ist Verantwortung für seine Taten zu übernehmen. Sex ja, Vaterschaft nein?

Wobei es gibt auch Fälle, in denen der Vater das Kind möchte, die Frau aber nicht. Und es gibt auch Männer die bereit wären väterliche Verantwortung zu übernehmen, aber gar nicht wissen, dass sie es könnten.

Frauen

Und natürlich gibt es auch Frauen, die ihr Kind gerne austragen würden, aber die Partner sie so unter Druck setzen, dass sie es nicht können.

Überhaupt

Und natürlich ist das alles ziemlich pauschal und vereinfacht. Aber ich wollte es trotzdem mal schreiben, weil es zum Himmel stinkt.

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