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Der Herr hat es gegeben, der Herr hat es genommen – gelobt sei der Name des Herrn!

Ein schwieriger Text, aus dem alten Testament. Hiob Kapitel 1

Hör beim lesen das Lied von Matt Redman

Im Land Uz lebte einmal ein Mann namens Ijob. Er war ein Vorbild an Rechtschaffenheit, nahm Gott ernst und hielt sich von allem Bösen fern. Seine Frau hatte ihm sieben Söhne und drei Töchter geboren und er besaß sehr viel Vieh: 7000 Schafe und Ziegen, 3000 Kamele, 1000 Rinder und 500 Esel. Dazu hatte er auch viele Knechte und Mägde. An Wohlstand und Ansehen übertraf Ijob alle Männer des Steppenlandes im Osten. Seine Söhne hatten die Gewohnheit, reihum in ihren Häusern Festessen zu veranstalten, an denen alle Brüder teilnahmen. Auch ihre drei Schwestern luden sie dazu ein und alle aßen und tranken miteinander. Immer wenn eine solche Reihe von Festmählern vorüber war, stand Ijob frühmorgens auf und ließ seine Kinder holen. Für jedes von ihnen brachte er ein Brandopfer* dar, um sie von Sünde zu reinigen. Denn er sagte sich: »Vielleicht hat eines von ihnen in Gedanken Gott beleidigt und ist dadurch schuldig geworden.«

Eines Tages kamen die Gottessöhne* zur himmlischen Ratsversammlung und jeder stellte sich an seinen Platz vor dem HERRN.
Unter ihnen war auch der Satan*7 Der HERR fragte ihn: »Was hast denn du gemacht?«»Ich habe die Erde kreuz und quer durchstreift«, antwortete der Satan. Der HERR fragte ihn: »Hast du auch meinen Diener Ijob gesehen? So wie ihn gibt es sonst keinen auf der Erde. Er ist ein Vorbild an Rechtschaffenheit, nimmt Gott ernst und hält sich von allem Bösen fern.« Der Satan entgegnete: »Würde er dir gehorchen, wenn es sich für ihn nicht lohnte? Du hast ihn und seine Familie und seinen ganzen Besitz vor jedem Schaden bewahrt. Du lässt alles gelingen, was er unternimmt, und sein Vieh füllt das ganze Land. Taste doch einmal seinen Besitz an! Wetten, dass er dich dann öffentlich verflucht?« Da sagte der HERR zum Satan: »Gut! Alles, was er besitzt, gebe ich in deine Gewalt. Aber ihn selbst darfst du nicht antasten!« Danach verließ der Satan die Ratsversammlung.

Eines Tages waren die Kinder Ijobs wieder einmal im Haus ihres ältesten Bruders zusammen, um zu essen und Wein zu trinken.
Da kam ein Knecht zu Ijob gelaufen und meldete: »Wir waren gerade mit den Rindern beim Pflügen und die Esel weideten ganz in der Nähe. Da sind plötzlich Beduinen aus Saba über uns hergefallen. Sie haben alle Tiere mitgenommen und deine Knechte mit dem Schwert erschlagen. Ich allein konnte mich retten, um es dir zu sagen.« Er hatte noch nicht ausgeredet, da kam schon ein anderer und sagte: »Feuer ist vom Himmel gefallen und hat die Schafe und Ziegen und ihre Hirten getötet. Ich allein konnte mich retten, um es dir zu sagen.« Er hatte noch nicht ausgeredet, da kam schon der nächste und sagte: »Drei Horden von NomadenA haben uns überfallen. Sie haben die Kamele gestohlen und deine Knechte erschlagen. Ich allein konnte mich retten, um es dir zu sagen.« Er hatte noch nicht ausgeredet, da kam ein vierter und sagte: »Deine Kinder waren im Haus deines Ältesten zusammen, um zu essen und Wein zu trinken. Da kam ein Sturm von der Wüste her und packte das Haus an allen vier Ecken. Es ist über den jungen Leuten zusammengestürzt und hat sie alle erschlagen. Ich allein konnte mich retten, um es dir zu sagen.« Da stand Ijob auf, zerriss sein Gewand und schor sich den Kopf kahl. Dann warf er sich nieder, das Gesicht zur Erde, und sagte:
»Nackt kam ich aus dem Schoß der Mutter,
nackt geh ich wieder von hier fort.
Der HERR hat gegeben
und der HERR hat genommen.
Ich will ihn preisen, was immer er tut!«

Trotz allem, was geschehen war, versündigte sich Ijob nicht. Er machte Gott keinen Vorwurf.

Was ist der Anlass dafür, dass ich diesen Text heute im Blog veröffentliche? Gott sei es gedankt, gibt es im Moment kein Unglück in meinem Leben! Doch haben wir heute Morgen im hauptamtlichen Team des CVJM Esslingen über dieses Lied (von Matt Redman – das zu diesem Bibeltext „gehört“) gesprochen, und davon wie schwierig es ist es zu singen.

Für mich ist es eines der bedeutendsten Lobpreislieder die ich kenne. Es ist Zeugnis eines großen Glaubens. Möge Gott mich und die Meinen vor allem Unglück bewahren – und sollte uns doch Unglück widerfahren, dann möge er diesen Ausspruch Hiobs in mein Herz und meinen Mund geben. Amen

Text des Liedes:

Blessed Be Your Name
In the land that is plentiful
Where Your streams of abundance flow
Blessed be Your name

Blessed Be Your name
When I’m found in the desert place
Though I walk through the wilderness
Blessed Be Your name

Every blessing You pour out
I’ll turn back to praise
When the darkness closes in, Lord
Still I will say

Blessed be the name of the Lord
Blessed be Your name
Blessed be the name of the Lord
Blessed be Your glorious name

Blessed be Your name
When the sun’s shining down on me
When the world’s ‚all as it should be‘
Blessed be Your name

Blessed be Your name
On the road marked with suffering
Though there’s pain in the offering
Blessed be Your name

Every blessing You pour out
I’ll turn back to praise
When the darkness closes in, Lord
Still I will say

Blessed be the name of the Lord
Blessed be Your name
Blessed be the name of the Lord
Blessed be Your glorious name

You give and take away
You give and take away
My heart will choose to say
Lord, blessed be Your name

Text und Musik Matt Redman