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Römer 12,9 und 13,8-10

Predigt zu Römer 12,9 und 13, 8-10

 

Die Liebe darf nicht geheuchelt sein. Verabscheut das Böse, tut mit ganzer Kraft das Gute!

Bleibt niemand etwas schuldig – außer der Schuld, die ihr niemals abtragen könnt: der Liebe, die ihr einander erweisen sollt. Wer den Mitmenschen liebt, hat alles getan, was das Gesetz fordert.

Ihr kennt die Gebote: »Brich nicht die Ehe, morde nicht, beraube niemand, blicke nicht begehrlich auf das, was anderen gehört.« Diese Gebote und alle anderen sind in dem einen Satz zusammengefasst: »Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst.«

Wer liebt, fügt seinem Mitmenschen nichts Böses zu. Also wird durch die Liebe das ganze Gesetz erfüllt.

 

So lautet unser heutiger Predigttext aus dem Römerbrief.

 

Ich kann mich noch daran erinnern, als vor einigen Jahren, ein sehr bekannter Fußballer, ich nenne ihn mal Herr E. mit der Ehefrau seines Mitspielers Herrn S. zusammen zog – umgangssprachlich „sie ausspannte“. Ziemlich am Anfang, als die „Affäre“ bekannt wurde, wurde Herr E. einmal von einem Reporter gefragt, wie denn sein Verhältnis mit einer verheirateten Frau moralisch zu bewerten sei. Herr E. antwortete drauf ganz simpel mit einer Gegenfrage: Kann denn Liebe Sünde sein?

Ich weiß nicht mehr, wie das Interview weiter ging. Aber so eine Gegenfrage: Kann denn Liebe Sünde sein? Verbietet jeden Widerspruch und hört sich doch ziemlich logisch an. Liebe und Sünde? Das passt nicht zusammen. Liebe ist von Sünde so weit entfernt, wie der Himmel von der Erde.

 

Auch unser heutiger Predigttext könnte, bei oberflächlicher Betrachtung dazu führen, dass man meint, es sei Gottes Wille, dass alle Sünde unter den Deckmantel der Liebe gekehrt wird und alles ist gut.

Doch ist wirklich alles gut – Hauptsache wir lieben uns!?

 

Dass Paulus mit seiner Aussage hier im Römerbrief nicht meint, dass man alles unter den Teppich der Liebe kehren kann, wird schnell klar, wenn man die Apostelgeschichte bzw. Briefe von Paulus liest. Dort erweist sich Paulus als ein streitbarer Mann: er macht Petrus zur Schnecke – und zwar aus Gründen, die mit gemeinschaftlichem Essen zu tun haben, die wir heute nicht mehr nachvollziehen können. Paulus streitet auch mit Barnabas, der sein Mentor war, als sich die beiden uneins sind, ob ein anderer Mitarbeiter bei einer Reise mit darf oder nicht usw.

Also was meint Paulus wohl mit dem, was er da an die Christen in Rom über die Liebe schreibt?

 

Dazu ein kurzer Exkurs in die griechische Sprache.

Während es im deutschen nur ein Wort für Liebe gibt – nämlich Liebe, gibt es im griechischen, der Sprache in der Paulus seine Briefe verfasst hat, drei Worte für Liebe.

1. Agape – in Ehren halten, freundlich begegnen, Nächstenliebe (im NT vor allem als Wort für die Liebe Gottes)

2. Eros – strebende, besitzergreifende Liebe, erotische/ sexuelle Liebe

3. Philia – Freundschaftliche Liebe, Liebhaberei (gerne haben, Ergebenheit, Gunst)

 

In unserem Predigttext steht für das im deutschen mit Liebe wiedergegebenen Wort, das griechische Wort Agape.

Wenn ich den Bibeltext nochmal lese, diesmal aber mit alternativen Übersetzungen zum Wort Liebe, dann könnte dieser so lauten:

Die Liebe (= das in Ehren halten, einander freundlich begegnen) darf nicht geheuchelt sein. Verabscheut das Böse, tut mit ganzer Kraft das Gute!

Bleibt niemand etwas schuldig – außer der Schuld, die ihr niemals abtragen könnt: der Liebe (= einander in Ehren zu halten, einander freundlich zu begegnen), die ihr einander erweisen sollt. Wer den Mitmenschen liebt (= ihn in Ehren hält, ihm freundlich begegnet), hat alles getan, was das Gesetz fordert.

Ihr kennt die Gebote: »Brich nicht die Ehe, morde nicht, beraube niemand, blicke nicht begehrlich auf das, was anderen gehört.« Diese Gebote und alle anderen sind in dem einen Satz zusammengefasst: »Liebe (= halte in Ehren, begegne freundlich) deinen Mitmenschen wie dich (Dir) selbst.«

Wer liebt (= den Anderen in Ehren hält, dem Anderen freundlich begegnet), fügt seinem Mitmenschen nichts Böses zu. Also wird durch die Liebe (= das in Ehren halten, freundlich begegnen) das ganze Gesetz erfüllt.

 

Es geht also in dem Bibeltext nicht um Erotik, es geht nicht um eine Liebhaberei – sondern vielmehr um eine Grundhaltung den Menschen gegenüber, mit denen ich zu tun habe. Es geht nicht um Gefühle, Lust und Freude – sondern um Respekt und Pflicht.

 

Ich möchte im folgenden versuchen dies anhand der Lebensgeschichte einer biblischen Person praktisch zu erläutern. Ich hoffe es gelingt so, dass deutlich wird was gemeint ist.

König David, derjenige der den Goliath besiegte, wurde und wird im Judentum, und in der Bibel, als jemand dargestellt, der in besonderer Weise mit Gott verbunden war und als Urbild eines gottgefälligen Königs gilt. Er zeichnet sich aus, durch Mut, Glauben an Gott uvm. Aber die Bibel spricht auch von seinen Schwächen z.B. was Frauen betrifft.

 

Ich hoffe Ihnen steht die Lebensgeschichte von David so einigermaßen grob vor Augen. Drei Ereignisse aus dem Leben Davids will ich herausgreifen, um deutlich zu machen, was Paulus m.M.n. mit diesen wenigen Sätzen im Römerbrief sagen will:

 

1. Davids Liebe zu Gott

Als David von Saul verfolgt wird, hat David zweimal die Möglichkeit Saul zu töten. Doch er tut es nicht. Saul, erster König von Israel, von Gott verworfen, depressiv, neidisch und eifersüchtig auf David, erfährt dass dieser der nächste König von Israel werden soll. Also versucht Saul dies zu verhindern, indem er David verfolgt um ihn zu fangen und zu töten.

David vergilt aber nicht Böses mit Bösem – Saul will mich töten, also töte ich ihn – sondern David versucht immer wieder Saul davon zu überzeugen, dass er David – ihm Saul, nichts Böses will. David ist weiterhin bereit, Saul als seinen König an zu erkennen, o b w o h l dieser ihn töten will. Wie kann David so sein? Als sich die Gelegenheit ergibt, dass David Saul töten kann, weigert sich David, dies zu tun. Die Bibel beschreibt das so:

„Das ist die Gelegenheit, David!“, flüsterten einige der Krieger Davids ihrem Anführer (David)zu. „Der Herr hat doch versprochen, dir eines Tages deinen Feind auszuliefern, damit du dich an ihm rächen kannst. Jetzt ist es so weit!“ Da schlich sich David nach vorne und schnitt unbemerkt einen Zipfel von Sauls Mantel ab.

Doch er hatte ein schlechtes Gewissen dabei, und sein Herz klopfte wild.

Als er wieder zu seinen Männern kam, sagte er: „Der Herr bewahre mich davor, meinem König etwas anzutun, denn er ist vom Herrn ernannt worden! Nein, niemals werde ich Saul töten, denn der Herr hat ihn zum König eingesetzt.“

David verbot seinen Männern, sich an Saul zu vergreifen.

 

David ist fähig, durch seine Beziehung zu Gott, zu erkennen, wie er sich richtig verhalten soll. David hält Saul in Ehren und begegnet ihm freundlich. David hält Gottes Entscheidung in Ehren, dass Saul (noch) König von Israel ist. David überwindet das Böse, das Saul ihm tun will, mit Gutem.

David hätte auch ganz anders argumentieren können, nämlich so, wie seine Krieger ihm geraten haben: ich bin der neue gesalbte des Herrn und deshalb muss der Alte gehen – oder um das Wohl Israels willen muss Saul gehen oder getötet werden.

Doch die Gottesbeziehung Davids lässt ihn anders handeln. Schenkt ihm die Kraft Böses mit Gutem zu überwinden.

 

2. Davids Freundschaft zu Jonathan

Zwei junge Männer, der Sohn des Königs Saul nämlich Jonathan und David, der zukünftige König von Israel haben sich kennen und schätzen gelernt. Sie verstehen sich blind. Sie sind ein Herz und eine Seele, sie sind beste Freunde. Und obwohl sie eigentlich Konkurrenten sind, ermöglicht es die Liebe die sie zueinander haben, (dass sie einander in Ehren halten und einander freundlich begegnen) dass sie nicht zu Feinden werden. Ihre Freundschaft zueinander und die Liebe zu Gott, sowie die Bereitschaft die Entscheidungen Gottes, dass David der nächste König von Israel sein soll, zu respektieren, macht es möglich Grundgesetze menschlichen Handelns außer Kraft zu setzten. Zweimal schließen sie einen Vertrag, in dem sie verabreden wie das Verhältnis zwischen ihnen sein soll: David der König von Israel und Jonathan ein Vertrauter. Jonathan, dem lt. Erbrecht die Königswürde zusteht ist bereit darauf zu verzichten und David zu dienen! Wie verrückt das ist, können wir uns heute wohl kaum vorstellen. Und es ist noch mehr verrückt, wenn man bedenkt, dass in orientalischen Ländern die Familie und die Blutsbanden und damit der Anspruch Jonathans auf den Thron Israels ganz klar an erster Stelle steht – vor allem persönlichen Wünschen und Interessen, die Jonathan hat.

Auch hier ist die Gottesbeziehung der beiden ein wichtiger Faktor. Diese ermöglicht es, dass die kulturellen und familiären Pflichten überwunden werden können.

 

3. Davids Bereitschaft zur Buße

Eines Tages sieht David eine wunderschöne Frau. Und obwohl David weiß, dass diese verheiratet ist, lässt er sie zu sich bestellen und bald darauf ist sie schwanger von ihm. Hier geht es also nicht um Agape sondern um Eros. David begehrt diese Frau und als König ist es nicht so schwer, sich diese „zu eigen“ zu machen. Aber als Batseba schwanger ist, wird es problematisch. Auch als König muss David sich an das Gebot: keine Ehe zu brechen halten. Wenn Batseba aber ein Kind bekommt, ohne dass ihr Ehemann als Vater in betracht kommt – und das kam er nicht, da er auf einem längeren Kriegszug war, wird offenbar, dass die Ehe gebrochen wurde und es könnte passieren, dass ans Tageslicht kommt, dass dieser Ehebrecher niemand anderes als David ist. Also versucht David das Kind dem Ehemann „unter zu jubeln“. Doch Davids Versuche das Kind dem Ehemann der Batseba an zu hängen scheitern. Also lässt er ihn an vorderster Front versetzten damit er getötet wird und er Batseba zu seiner eigenen Frau machen kann.

Doch bald schon kommt der Prophet Natan zu ihm und und spricht:

Ich muss dir einen Rechtsfall vortragen: Zwei Männer lebten in derselben Stadt. Der eine war reich, der andere arm. Der Reiche besaß eine große Zahl von Schafen und Rindern. Der Arme hatte nichts außer einem einzigen kleinen Lämmchen. Er hatte es gekauft und zog es zusammen mit seinen Kindern bei sich auf. Es aß von seinem Brot, trank aus seinem Becher und schlief in seinem Schoß. Er hielt es wie eine Tochter. Eines Tages bekam der reiche Mann Besuch. Er wollte keines von seinen eigenen Schafen oder Rindern für seinen Gast hergeben. Darum nahm er dem Armen das Lamm weg und setzte es seinem Gast vor.« David brach in heftigen Zorn aus und rief: »So gewiss der HERR lebt: Der Mann, der das getan hat, muss sterben! Und das Lamm muss er vierfach ersetzen – als Strafe dafür, dass er diese Untat begangen und kein Mitleid gehabt hat!«Du bist der Mann!«, sagte Natan zu David

Und so spricht der HERR, der Gott Israels:’Ich habe dich zum König über Israel gesalbt* und dich vor den Nachstellungen Sauls gerettet. Ich habe dir den ganzen Besitz deines Herrn gegeben, habe seine Frauen in deinen Schoß gelegt und dich zum König über Juda und Israel gemacht. Und wenn das noch zu wenig war, hätte ich dir noch dies und das geben können. Warum hast du meine Gebote missachtet und getan, was mir missfällt? Du hast den Hetiter Urija auf dem Gewissen, durch das Schwert der Ammoniter* hast du ihn umbringen lassen und dann hast du dir seine Frau genommen. Genauso wird nun das Schwert sich in aller Zukunft in deiner Familie Opfer suchen, weil du mich missachtet und die Frau des Hetiters zu deiner Frau gemacht hast.’«

 

Also von wegen die Liebe und die Sünde können nichts miteinander zu tun haben!!??!! Gott ist stinke sauer auf David. Obwohl Gott weiß, dass David ihn liebt. Obwohl David auch – zumindest in irgendeiner Weise, Batseba geliebt hatte. Gott passt es nicht, dass David das Gesetz gebrochen hat.

Und wie sauer Gott ist, wird deutlich in dem was Gott David androht:

‚Aus deiner eigenen Familie lasse ich Unglück über dich kommen. Du wirst mit ansehen müssen, wie ich dir deine Frauen wegnehme und sie einem anderen gebe, der am helllichten Tag mit ihnen schlafen wird. Was du heimlich getan hast, will ich im Licht des Tages geschehen lassen und ganz Israel wird es sehen.’«

 

David versucht sich nicht zu rechtfertigen (wie es Herr E. gemacht hat mit: Kann denn Liebe Sünde sein?) sondern ihm sind die Worte des Propheten ins Herz gefallen und er bekennt sich ohne wenn und aber schuldig! Und genau diese Bereitschaft, das offene und ehrliche Herz Davids, macht es möglich, dass die Beziehung mit Gott wieder ins Reine kommt

David hat mit seinem Ehebruch mit Batseba nicht der Liebe gedient, sondern nur seiner eigenen Lust. David ist weder Batseba noch ihrem Mann mit Freundlichkeit begegnet. Er hat weder Batseba noch ihren Mann in Ehren gehalten. Er hat vergessen, was recht und Ordnung ist. Sicher hat David für Batseba Liebe empfunden. Aber es war Eros – besitzergreifende Liebe und nicht Agape – Ehren und freundlich begegnen.

Doch Gottes Gnade ist groß – und weil David sein eigenes Versagen einsieht und Buße tut, kann die Beziehung zu Gott wieder in Ordnung kommen und zugleich ist es für mich völlig klar, dass ohne die grundsätzlich gute Beziehung Davids zu seinem Gott, diese Sündenerkenntnis und das Sündenbekenntnis noch sehr viel schwerer, vielleicht sogar unmöglich gewesen wäre.

 

Noch ein kurzer Einschub: Eros ist hier die Sünde genannt, und zwar deshalb, weil dieser Eros einer Frau gegolten hat, die schon zu einem anderen Mann gehörte. Nicht der Eros an sich ist Sünde.

 

Wenn nun Paulus schreibt: Also wird durch die Liebe das ganze Gesetz erfüllt. Dann meint er damit keine unter den Teppich kehrende Liebe. Sondern Paulus greift auf, was Jesus damit meint, wenn er sagt, dass er (Jesus) das Gesetz nicht aufgelöst hat, sondern erfüllt!

Paulus nimmt das Liebesgebot des AT und Jesu auf.(das da lautet: Liebe Gott und Deinen Nächsten wie Dich selbst) Und damit stellt er die Liebe dem Gesetz gegenüber. Weil nämlich Jesus die Liebe ist und für die Sünder starb, ist das Gesetz erfüllt. Sofern die Christen einander und den Nächsten lieben, erfüllen auch sie das Gesetz, nicht im Sinne einer Perfektion oder Leistung, sondern indem sie in der neuen Wirklichkeit Gottes aus der Kraft der Vergebung leben.

Bitte nicht falsch verstehen: es geht nicht darum, die Liebe zu einem Gesetz zu machen. Das geht auch gar nicht. Denn Liebe ist immer freiwillig. Wenn wir als Christen scheitern zu lieben, und das tun wir alle – dann tritt Jesus in dieses Versagen – denn er hat das Gesetz erfüllt und in Ihm, der Liebe, finden wir Vergebung.

Neutestamentlich bringt die Liebe den gesamten Inhalt des Glaubens zum Ausdruck. Gottes Tun, dass er sich selbst hingibt (opfert) aus Liebe zu uns Menschen, ist Ausdruck seiner Liebe, und was Gott sich darauf wünscht ist die Liebe des Menschen zu ihm, und zu den Mitmenschen.

Der Schreiber des 1.Johannesbrief schreibt:

Wenn aber jemand dieser Welt Güter hat und sieht seinen Bruder darben und schließt sein Herz vor ihm zu, wie bleibt dann die Liebe Gottes in ihm? Meine Kinder, lasst uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge, sondern mit der Tat und mit der Wahrheit.

 

Und an anderer Stelle:

Wenn jemand spricht: Ich liebe Gott, und hasst seinen Bruder, der ist ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, der kann nicht Gott lieben, den er nicht sieht.

 

Dies zeigt, dass auch Ethik und Moral in Gottes Liebe begründet ist und fähig sein muss, sich im Lichte der Liebe Gottes zu rechtfertigen.

Wenn wir also Lieben (im Sinne von in Ehren halten und freundlich begegnen), dann erfüllen wir das Gesetz Gottes – und zwar auch dann wenn es uns nicht immer in allem gelingt. Mit ehrlichem Herzen vor Gott sein und Jesus als unseren Herrn, dann erfüllen wir das Gesetz.

 

Doch wie können wir das im Alltag umsetzen?

1. Merkvers – den Bibeltext oder das Doppelgebot der Liebe oder… an einem Ort aufhängen oder hinterlegen, an dem ich öfter mal hin schaue. Wenn ich z.B. oft am PC arbeite, dann an die obere Kante des Bildschirms. Damit ich mich erinnere.

2. Armband – die jüngeren hier kennen das. Ein Armband mit den Buchstaben wwjd. Sind die Anfangsbuchstaben des englischen Satzes: What would Jesus do? In deutsch: Was würde Jesus tun. Auch hier: das Armband hilft immer wieder sich zu erinnern. Und zu überlegen, was würde Jesus jetzt in dieser Situation wohl machen?

 

Letztlich geht es also darum immer wieder meine Motivation etwas zu tun oder nicht zu tun zu überprüfen. Bin ich mit dem was ich tue in der Liebe oder nicht – in der den anderen Ehren und Freundlich sein, oder nicht. Das heißt nicht, dass es nicht auch mal Streit geben darf. Manchmal braucht es den Streit sogar um die Liebe zu erfüllen. Aber wenn es im Streit um Rechthaberei geht und nicht darum das Beste füreinander zu erreichen, dann ist es ungut.

 

Ich wünsche mir und ihnen, dass Jesus uns diese Gnade schenkt.

 

Amen