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Bundestagswahl 2017

Bald ist es soweit. Wir dürfen wieder wählen. Und haben die Qual der Wahl. Am 24.09. ist Bundestagswahl.

Welche Frage stellt sich uns dabei?

Wollen wir eine Frau weiterhin als Bundeskanzlerin, die seit 12 Jahren diese Rolle ausfüllt? Mit Schwächen, aber durchaus in guter Weise.

Oder lieber einen ehemaligen Buchhändler, der durch seine Rolle in der EU Kommission – aus meiner Sicht –  durchaus zahlreiche positive Punkte sammeln konnte ?

Halt stopp! Wir wählen ja gar nicht den Bundeskanzler. Wir können nur Abgeordnete und Parteien wählen.

Was also dann?

Also CDU, SPD, Grüne, FDP, AfD oder ??

Ich gebe zu, die Auswahl ist nicht gerade überwältigend. Doch eines habe ich mir vor genommen: ich wähle nicht mehr „strategisch„.

Was das heißt?

Sich zu überlegen, wen man wählt um eine möglichst „gute“ Konstellation bei der Zusammensetzung des Bundestages zu erreichen. Oder „das kleinste Übel“ zu wählen.

Mein Entschluss ist, in Zukunft nur noch einer Partei meine Stimme zu geben, die – zumindest in wesentlichen Punkten – meine Überzeugung teilt. Tja, und da ist schon das nächste Problem.

Warum nicht…?

Die CDU entspräche eigentlich in vielem – theoretisch – meiner Stammparteil. Doch inwischen ist das christliche Profil völlig unkenntlich. Die von dieser Partei mitverantwortete Familienpolitik ist eine „Anti-“ Familienpolitik.

Die SPD? Nein danke. Auch wenn Schulz mir eigentlich sympatisch ist, seine bisherigen inhaltlichen Ausführungen sind erbärmlich. Wenn die SPD von Bildungsgerechtigkeit spricht, habe ich immer das Gefühl, sie meint Bildungsgleichmacherei. Und das geht mir bei anderen Themen genauso.

Also die Grünen? Die sind bei vielen kirchlichen Menschen ganz oben auf. Die scheinen sich doch für die Menschen einzusetzen, für Gerechtigkeit und gegen Diskriminierung. Irrtum!! Die Grünen haben eine deutliche Tendenz, den Menschen vorzuschreiben, was gut für sie ist, was sie denken oder essen sollen und was nicht. Sie kämpfen gegen vermeindliche Diskriminierung und diskriminieren selber. Aber der entscheidenste Punkt, ist die Haltung zur Abreibung. Das geht gar nicht.

FDP? Für mich die asozialste Partei in Deutschland. Nun gut, ich kenne nicht wirklich alle. Aber die aszialste derjenigen, die ich kenne.

Dann AfD? Nein. Auch wenn es durchaus Punkte gibt, bei denen mir die Haltung der Partei gefällt, es gibt auch Punkte die sind für mich völlig inakzeptabel. Dazu zählt für mich die Forderung nach Auflösung der Eurozone, oder der Ausstieg aus dem Austieg vom Atomprogramm (auch wenn ich persönlich den überstürzten Ausstieg nach der Katastrophe von Fokushima, für falsch hielt). Wobei das Wesentlichste ist, dass sich die Partei sehr schwer tut, im Umgang mit eindeutigen oder zumindest mehrdeutigen rassistischen oder faschistischen Forderungen und Personen. Eine klare Abgrenzung,  bzw. der Ausschluß solcher Personen tut Not!

Was dann???

Wann immer ich den Wahl-o-maten genutzt habe, kam die ÖDP auf den obersten Platz. Und wenn ich mir das Wahlprogramm ansehe, dann ist dort vieles benannt, das mir wichtig ist. Ein problematisches Thema kann ich – bisher – nicht erkennen.

Verschwendung?

Aber eine Partei wählen, die – nach menschlichem Ermessen – die fünf Prozent Hürde nicht überschreiben wird? Das wäre doch dann Stimmenverschwendung.

Mag sein, dass es Stimmenverschwendung ist. Aber ich bin nicht mehr zu größeren Kompromissen bereit. Also wähle ich – vermutlich – bei der nächsten Bundestagswahl diese ÖDP. Mit der Zweitstimme.

Und die Erststimme?

Die Erststimme bekommt unser bisheriger Bundestagsabgeordneter, weil ich diesen für einen zuverlässigen, integeren und klugen Menschen halte, der in vielen Punkten meine Überzeugung teilt.

FAZIT

Egal ob Sie mir zustimmen oder nicht. WÄHLEN GEHEN!!!

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