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Segen to go!?!

Predigt beim eAg am 13.05.2018

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Heute schon jemanden gelobt?

Haben Sie letzte Woche ein Lob bekommen? Gab es jemand, der Ihnen etwas Gutes zugesagt hat? So was wie: ich wünsch Dir alles Gute bei diesem oder jenem! Oder hat Ihnen jemand gesagt, dass Sie etwas gut gemacht haben? Wie z.B. Boah, das war echt stark. Oder gab es jemand, der Ihnen einen guten Wunsch zugesprochen hat? Wie bleib gesund, oder gute Fahrt?

Und andersherum. Haben Sie letzte Woche jemand gelobt? Gesagt, dass etwas gelungen ist, einen guten Wunsch ausgesprochen?

Denken Sie mal kurz drüber nach, versuchen Sie die letzten Tage noch einmal im Schnelldurchgang zu scannen.

Haben Sie etwas gefunden?

Vielleicht erstaunt es Sie, dass wenn Sie jemanden gelobt haben, oder etwas Gutes gewünscht – oder es selber bekommen haben, dann haben Sie Segen erfahren bzw. Segen ausgeteilt. Denn das hebräische Wort, das in unseren Bibeln mit segnen übersetzt wird heißt auch „loben“ und das griechische Wort, das im neuen Testament dort steht, wo wir in unserer Bibel häufig das Wort Segen oder segnen stehen haben, besteht aus dem beiden Worten gut und Wort.

Was Segen bedeutet

D.h. segnen hat die Grundbedeutung, loben und gute Worte aus zu sprechen!

Wenn nun Gott gute Worte ausspricht , also der Gott, der mit seinem Wort die Welt erschaffen hat, gute Worte über einem Menschen ausspricht, können wir uns alle ausmalen, dass diese guten Worte nicht einfach nur nett sind, sondern auch eine Kraftwirkung haben.

Wenn also Gott zu Abram spricht, dass er ihn segnen will – also Gutes über ihn aussprechen will, dann darf man erwarten, dass dies Auswirkungen auf das Leben Abrams hat.

Bevor ich dazu aber noch mehr sage, erstmal unser heutiger Predigttext. Ich lese ihn mit den Versen davor und danach:

„Da nahm Terach seinen Sohn Abram und Lot, den Sohn seines Sohnes Haran, und seine Schwiegertochter Sarai, die Frau seines Sohnes Abram, und führte sie aus Ur in Chaldäa, um ins Land Kanaan zu ziehen. Und sie kamen nach Haran und wohnten dort. Und Terach wurde zweihundertundfünf Jahre alt und starb in Haran. Und der HERR sprach zu Abram: Geh aus deinem Vaterland und von deiner Verwandtschaft und aus deines Vaters Hause in ein Land, das ich dir zeigen will. Und ich will dich zum großen Volk machen und will dich segnen und dir einen großen Namen machen, und du sollst ein Segen sein. Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden. Da zog Abram aus, wie der HERR zu ihm gesagt hatte, und Lot zog mit ihm. Abram aber war fünfundsiebzig Jahre alt, als er aus Haran zog. So nahm Abram Sarai, seine Frau, und Lot, seines Bruders Sohn, mit aller ihrer Habe, die sie gewonnen hatten, und die Leute, die sie erworben hatten in Haran, und zogen aus, um ins Land Kanaan zu gehen.“

Zunächst ein paar erklärende Fakten, bzw. Informationen:

Abrams Berufung

Diese Verse erzählen die Berufung Abrams zum Stammvater eines großen Volkes – in der späteren Geschichte stellt sich heraus, dass Abram sogar der Stammvater zweier großer Völker ist: nämlich der Israeliten – der Nachkommen seines Sohnes Isaak mit Sara und der Ismaeliten – also der Nachkommen seines Sohnes Ismaels mit der Magd Hagar.

Abram – Abraham

In diesen Versen ist von Abram die Rede. Erst fünf Kapitel später, als Gott den Bund mit Abram fix macht, bekommt er den Namen Abraham, der uns so viel geläufiger ist als der Name Abram. Abraham bedeutet in etwa: Vater der Vielen – und wird häufig auch dahingehend gedeutet, dass Abraham Vater vieler Völker oder auch der drei Weltreligionen Judentum (mit Isaak), Islam (mit Ismael der als Stammvater der Araber und damit als Vorfahre Mohammeds gilt) und letztlich des Christentums.

Die dahintersteckende Geschichte

Terach, der Vater Abrams beginnt eine Reise nach Kanaan – wobei er Abram mit Ehefrau und seinen Enkel mit nimmt. Doch sie kommen nicht bis Kanaan. Auf dem Weg dorthin, lassen sie sich in Haran nieder. Warum sie sich auf den Weg machten wird nicht erklärt. Erst in Apg. 7, als Stephanus seinen Glauben an Jesus verteidigen muss, erfahren wir, dass Gott wohl schon in Ur zu Abram geredet hat. 1

Schon ganz am Anfang der Reise hat Gott Abram die Anweisung gegeben aus Ur auszuwandern und seine Verwandtschaft dabei zurück zu lassen. Doch auf dem Weg, sie wußten ja nur, dass sie Ur verlassen sollten, aber nicht wohin genau die Reise geht, siedeln sie in Haran an.

Warum sind sie nicht weiter gegangen?

In Josua 24 erfahren wir, dass Terach, der Vater Abrams anderen Göttern gedient hatte. 2

Ich versuche die Geschichte nochmals kurz chronologisch zusammen zu fassen:
Zuerst spricht Gott zu Abram in Ur. Gott fordert Abram auf das Land und seine Verwandtschaft zu verlassen um nach Kanaan zu ziehen.
Doch wir lesen: nicht Abram ergreift die Initiative, sondern sein Vater Terach.
Und: Abram verlässt zwar das Land, aber nicht seine Verwandtschaft. Abram zieht gemeinsam mit seinem Vater und seinem Neffen von Ur Richtung Kanaan.

Vaterbindung

Es scheint so, als ob Abram sich nicht von der Autorität seines Vaters lösen konnte – dieser Vater war die oberste Autorität und bestimmte wo sie hingingen und wer mitkommen sollte. Von der Wortbedeutung seines Namens Abram: das bedeutet nämlich, „Er ist über seinen Vater erhaben“ ist zu diesem Zeitpunkt wohl noch nicht viel zu erkennen. Doch das ist nicht das eigentliche Problem, sondern das Problem ist, dass Abrams Vater Terach, eben nicht dem Gott Abrams diente, sondern anderen Göttern.
Somit sollte Terach nicht mit Abram in das verheißene Land ziehen. Und somit hörte Gottes Reden auf, als sie auf dem Weg waren und dann nicht wußten, wohin sie weiter ziehen sollten. Das Reden Gottes hörte auf, und so ließen sie sich in Haran nieder.

Erst als Terach – Abrams Vater – tot war, und somit die familiäre Autorität auf Abram überging, erneuerte Gott seinen Ruf und ergänzt diesen sogar noch mit weiteren Verheißungen.

Zwei Punkte sind mir dabei wichtig:

Zum Einen: → Abram war Gott ungehorsam, deshalb verzögerte sich die Verheißung um einige Jahre.

Zum Anderen: → Gott war Abram treu. Denn er verwarf ihn nicht, aufgrund seines Ungehorsams, sondern erneuerte seinen Ruf als Abram soweit war. Gott wartete bis Abram „konnte“.

Der neue Ruf Gottes greift den Alten auf und erweitert ihn: „Geh aus deinem Vaterland und von deiner Verwandtschaft und aus deines Vaters Hause in ein Land, das ich dir zeigen will. Und ich will dich zum großen Volk machen und will dich segnen und dir einen großen Namen machen, und du sollst ein Segen sein. Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden.“

Neben den alten Aufforderungen, die in Apg.7 genannt werden, das Land und die Verwandtschaft zu verlassen um in ein fremdes, unbekanntes Land zu ziehen, verheißt Gott dem Abram sieben Dinge.

1. Gott verheißt Abram, dass er ihn zu einem großen Volk machen will

Gott verheißt Abram hier keinen Sohn – dieser ist zwar Voraussetzung dafür , dass er Begründer eines Volkes sein kann – aber der Blick Gottes geht bereits weiter in die Zukunft, nämlich auf das Volk Israel, an dem Gott seine Treue, Liebe und Fürsorge zeigen will. D.h. dieser Zuspruch – ja dieser Segen – ist eng mit der Geschichte Israels bzw. des Judentums verknüpft.

Und diese Verheißung gilt in der Folge auch für uns als Christen. Paulus schreibt im Römerbrief, dass wir aufgepfropft – also draufgesetzt sind, auf den ursprünglichen Stamm des jüdischen Glaubens. (Römer 11, 17ff) D.h. wir leben aus dem, was auch das Judentum ausmacht.

2. Gott verheißt Abram, dass er ihn segnen will

Zur Zeit der Urväter – so behaupten zumindest die Bibelforscher – müsste Abram diese Zusage so verstanden haben, dass er sicher sein kann, dass seine Herde – Abram war ja Viehzüchter – sich in guter Weise entwickelt und er Söhne und Töchter, sowie Ruhe und Sicherheit vor Feinden haben wird und Glück und Heil für seine Sippe. Und das ist ja tatsächlich geschehen. Dies zeigt sich z.B. in der Aussage eines Knechtes Abrams in Gen.24, der dort sagt: „Und der HERR hat meinen Herrn [das ist Abraham] reich gesegnet, dass er groß geworden ist, und hat ihm Schafe und Rinder, Silber und Gold, Knechte und Mägde, Kamele und Esel gegeben. Dazu hat Sara, die Frau meines Herrn, in ihrem Alter meinem Herrn einen Sohn geboren; dem hat er alles gegeben, was er hat.“

Segen = Wohlstand? Kann das sein?

Dieses Verständnis von Segen erscheint vielen Christen heute falsch. Im schwäbischen würde man sagen, „des hat a Gschmäckle“.

Aber wenn wir aufmerksam die Bibel lesen, dann können wir sehen, es ist durchaus ein biblisches Prinzip. Schräg wird die Verknüpfung von Segen und Wohlstand allerdings dann, wenn Wohlstand als einziges Zeichen gesehen wird oder als Automatismus. Also in dem Sinne, wenn Gott Dich segnet dann wird das in Form von Wohlstand sichtbar werden.

Der Segen Gottes kann sich in vielerlei Dingen ausdrücken, innerlich und äußerlich. Der Segen Gottes kann sich auch darin ausdrücken, Wohlhabend zu sein. Dann aber auch darin, wie man mit dem von Gott geschenkten Wohlstand umgeht.

3. Gott will Abrams Namen berühmt machen

Eine ganz schön herausfordernde Aufgabe. Uns ist klar, damals gab es keine Photos, es gab kein Internet, es gab ja nicht einmal so was wie Geschichtsschreiber. Wenn also zu dieser Zeit ein Name berühmt gemacht werden soll, dann muss etwas ganz außergewöhnliches passieren. Abram muss diese Aussage mit Freude erfüllt haben. Gott will meinen Namen berühmt machen – wow, wie geil ist das denn?

Und die weitere Geschichte zeigt:
Bereits zu seinen Lebzeiten war Abram – oder später Abraham – ein berühmter Mann. Er sprach mit dem Pharao von Ägypten, mit dem König Abimelech und mit dem König und Priester des höchsten Gottes Melchisedek. Melchisedek ist also der Priester des gleichen höchsten Gottes, der auch zu Abram geredet hat.

Und heute?

Heute gilt Abraham als der Vater der drei Weltreligionen Christentum, Islam und Judentum und nimmt auch im Koran eine wichtige Stellung ein.

Schon damals galt allerdings, dass Gott den Namen Abrams nicht einfach nur groß macht. Gott verfolgt damit ein Ziel. Er will, dass die Menschen erkennen, dass ER Gott ist – der einzige Gott. An Abram/ Abraham und dann auch an Israel zeigt Gott seine Göttlichkeit. In der Geschichte mit Abraham und dann auch Israel zeigt Gott seine Liebe und sein Interesse an uns Menschen.

Und genau das – seine Göttlichkeit und Liebe – will Gott auch an uns Christen zeigen. Er segnet uns aus Liebe – und wir müssen uns fragen, wie antworte ich auf den Segen Gottes? Antworte ich mit Lob? Mit Dank? Mit Hingabe? Mit persönlicher Heiligung?

Wer Jesus ernsthaft nachfolgen will, der kann den Segen Gottes nicht einfach für sich behalten. Wer Jesus ernsthaft nachfolgen will, in dessen Leben muss dieser Segen – in welcher Form auch immer – zum Ausdruck kommen. Und da kommen wir schon zur nächsten Verheißung Gottes an Abram.

4. Gott will, dass Abram zu einem Segen wird

Der Segen für Abram ist kein Selbstzweck. Natürlich profitiert Abram direkt davon – wie schon bei den vorherigen Punkten ausgeführt. Aber auch Andere, die mit Abram zu tun haben, sollen von dem Segen profitieren. So ist es bei Lot, und bei seinen Leuten.
Beinahe wäre Abram auch für die Städte Sodom und Gomorrah zum Segen geworden, er hat im Ringen mit Gott um die Zukunft dieser Städte alles hineingeworfen – doch letztlich war die Sünde , die Verdorbenheit der Menschen dort, zu groß.

Wir alle sind aufgerufen, den Segen den wir von Gott empfangen, Seine Liebe, Fürsorge , Wohlstand/ Besitz, Gaben/ Fähigkeiten etc. auch weiter zu geben. Den Segen für sich zu behalten – widerspricht dem Ziel des Segens. Der Segen soll mich stärken, ermutigen, ausrüsten – und befähigen Gutes zu tun, Licht in der Welt zu sein.

5. Gott will diejenigen segnen, die Abram segnen und 6. Gott will diejenigen verflucht, die Abram verfluchen

Wer Abram Gutes tut, dem will auch Gott Gutes tun. Und umgekehrt. Das zeigt sich z.B. in dem wie Gott handelt, als König Abimelech die Frau Abrahams zur Frau nehmen will. Er wird krank und erst als die Situation geklärt ist kommt wieder Segen zurück. 3

Aber diese Aussage – des Segens oder des Fluches – wird nicht nur direkt auf Abraham bezogen, sondern auch – wie die erste Verheißung – auf das Volk Israel. Somit bedeutet es, wer dem Volk Israel wohlgesonnen ist, auf den wird dieses Wohlgesonnen auch zurück kommen. Und wer diesem Volk Israel Böses wünscht, der muss damit rechnen, dass diese bösen Wünsche auf ihn selbst zurück fallen.

Mir ist wichtig, ich rede hier von dem Volk Israel – nicht von dem Staat – auch wenn das nicht immer klar zu trennen ist.

Ich verstehe den Text so, dass unsere Haltung zu den Juden, ein Faktor ist der unser Leben beeinflusst. Unsere Haltung zu den Juden entscheidet darüber, ob wir Segen empfangen, oder Fluch. Es geht um die Grundhaltung. Bin ich den Juden gegenüber grundsätzlich positiv gestimmt, oder nicht. Vielleicht erscheint uns das nicht zeitgemäß. Vielleicht erscheint uns das nicht gerecht. Aber es ist das, was dieser Text sagt.

7. Und Gott sagt, dass es seine Absicht sei durch Abram, alle Menschen zu segnen

Dieser Segen ist zum einen das Gegenstück zu den in den vorherigen Kapiteln ausgesprochenen Flüchen, die aufgrund verschiedener Fehlverhalten ausgesprochen wurden. 4

Darauf kann ich hier leider nicht weiter eingehen. Viel wichtiger ist auch, dass dieser Segen ein klarer Hinweis auf Jesus ist.

D.h. etwa 1500 Jahre vor der Geburt Jesu, schenkt Gott bereits diesen Hinweis auf den alles entscheidenden Segen. Denn nur durch Jesus können alle Menschen den Segen Gottes empfangen.

Dazu steht im Brief an die Epheser 1, 3 „Gepriesen sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus! Gepriesen sei er für die Fülle des geistlichen Segens, an der wir in der himmlischen Welt durch Christus Anteil bekommen haben.“

Das ist das Ziel der Geschichte, JESUS! Letztlich arbeiten alle Geschichten der Bibel darauf hin, dass der Retter Jesus kommt und das Werk Gottes tut, das nur ER tun kann. Nämlich die Menschen wieder mit Gott zu versöhnen.

Zurück zu Abram.

Nachdem der Vater Abrams gestorben ist, spricht Gott erneut zu Abram. Nun zögert er nicht länger. Abram ergreift die Initiative. Er erkennt wohin es gehen soll, nimmt sein Hab und Gut, um den Weg fort zu setzen.

Doch wieder ist Abram auch ungehorsam. Denn er lässt nicht seine ganze Verwandtschaft zurück, sondern nimmt Lot mit.

Erst als Lot und Abram getrennte Wege gehen spricht Gott wieder zu Abram und zeigt ihm das verheißene Land. (1.Mose 13, 14ff) 5

An der Geschichte Abrahams können wir Vieles lernen. Die beiden wesentlichsten Punkte sind aus meiner Sicht aber diese:

1. eine Ermahnung: Gehorsam gegenüber Gott ist wichtig. Es könnte sonst den Segen, den Gott geben will verzögern und

2. eine Ermutigung/ ein Trost: Gott ist treu, auch wenn wir untreu oder ungehorsam sind.

Segen to go

Das Thema des heutigen eAg´s war ja mit: „Segen to go“ beschrieben. Gibt es das? Segen zum Mitnehmen?

Die Antwort ist eindeutig JA!

Für mich am klarsten wird das beim Abendmahl.
– Im Abendmahl ist derjenige im Mittelpunkt, auf den letztlich alles hinausläuft – und der DER Segen Gottes ist! JESUS
– Im Abendmahl wird mir Gutes zugesagt – nämlich Sündenvergebung und Annahme durch Gott
– Im Abendmahl begegne ich dem wahrhaftigen Gott in Brot und Wein – und dieser Gott wird schmeckbar, ich nehme ihn auf in mich indem ich Brot und Wein zu mir nehme, und ich nehme ihn mit mir – egal wohin ich gehe.
– nach dem Abendmahl kann ich mit neuer Überzeugung sagen: „Da wo ich hingehe, dahin kommt nun auch der Herr.“

Amen

  1. Dort steht: „Er aber sprach: Liebe Brüder und Väter, hört zu. Der Gott der Herrlichkeit erschien unserm Vater Abraham, als er noch in Mesopotamien war, ehe er in Haran wohnte, und sprach zu ihm: »Geh aus deinem Land und von deiner Verwandtschaft und zieh in das Land, das ich dir zeigen will.“
  2. Dort heißt es: „Und als sie vor Gott getreten waren, sprach Josua zum ganzen Volk: So spricht der HERR, der Gott Israels: Eure Väter wohnten vorzeiten jenseits des Stroms, Terach, Abrahams und Nahors Vater, und dienten andern Göttern.“
  3. In Gen. 20 steht dazu: „Abraham aber betete zu Gott. Da heilte Gott Abimelech und seine Frau und seine Mägde, dass sie wieder Kinder gebaren. Denn der HERR hatte zuvor hart verschlossen jeden Mutterschoß im Hause Abimelechs um Saras, Abrahams Frau, willen.“
  4. der Acker – ausgesprochen von Gott: unter Mühsal soll der Mann seinen Lebensunterhalt verdienen. Dann die Geburt – ausgesprochen von Gott: unter Schmerzen soll die Frau gebären. Dann die Schlange – ausgesprochen von Gott: die auf dem Boden kriechen und Staub fressen soll und deren Kopf zertreten werden soll von den Nachkommen der Frau. Und letztlich Kanaan – ausgesprochen von Noah, weil Kanaan ihn nackt gesehen hat: Kanaan soll der Knecht seiner Brüder sein
  5. In Gen.13 steht dazu: „Als nun Lot sich von Abram getrennt hatte, sprach der HERR zu Abram: Hebe deine Augen auf und sieh von der Stätte aus, wo du bist, nach Norden, nach Süden, nach Osten und nach Westen. Denn all das Land, das du siehst, will ich dir geben und deinen Nachkommen ewiglich. Und ich will deine Nachkommen machen wie den Staub auf Erden. Kann ein Mensch den Staub auf Erden zählen, der wird auch deine Nachkommen zählen. Darum mach dich auf und durchzieh das Land in die Länge und Breite, denn dir will ich’s geben.“