Martin Blasi 1963 – 2017

Heute fand die Beisetzung der Urne von Martin Blasi auf dem Friedhof in Mettingen statt. Ein paar kurze Gedanken dazu:

Einige wenige Menschen.

Kein öffentliches Gebet.

Abschiedsworte eines Bruders.

Keine Hoffnung.

Es gab nur ein geöffnetes Urnengrab.

Doch noch ein Gebet.

In mir war bereits den ganzen Tag, das Gebet Davids:

Der HERR ist mein Hirte: mir mangelt es an  nichts.  Auf grünen Wiesen läßt er mich lagern, zum Lagerplatz am Bache führt er mich. ER erfreut meine Seele; ER leitet mich auf dem richtigen Weg, um seines Namens willen.
Und selbst wenn ich in finsterm Tal wandern müsste: ich fürchte kein Unglück, denn DU bist bei mir: DEIN Hirtenstab und dein Stecken, die sind mein Trost.
DU deckst mir reichlich den Tisch vor den Augen meiner Feinde; DU salbst mir das Haupt mit Ölund schenkst mir den Becher voll ein.
Nur Gutes und Liebes werden mich begleiten mein ganzes Leben hindurch, und heimkehren werd’ ich zum Hause des HERRN für die Ewigkeit.

Psalm 23, frei übersetzt.

 Doch noch Hoffnung.
Daran glaube ich, dass Martin nun im Hause des Herrn ist, für immer! Und mit Jesus ißt und trinkt – und lacht und Freude hat. Kein Leid, kein Schmerz mehr. Nur noch Frieden.
Warum ich das Glaube?
Weil Martin mir vor Jahren anvertraut hat, was er in seinem Herzen glaubt. Und ich hoffe und bete, dass er sich diesen Glauben bewahren konnte.

Amen

Weitere Gedanken zum Tod:

Hinterlasse einen Kommentar

Hinterlasse den ersten Kommentar!

Benachrichtige mich zu:
avatar
wpDiscuz