Das letzte Wort: ein Name

Im letzten Jahr seines Lebens (1886-1968) gab Karl Barth ( wichtiger Theologe der Bekennenden Kirche im dritten Reich) ein Interview im Radio. Sein Schlußwort war folgendes:
„Das letzte Wort, das ich als Theologe und auch als Poitiker zu sagen habe, ist nicht ein Begriff wie „Gnade“, sondern ist ein Name: Jesus Christus. Er ist die Gnade, und er ist das Letzte, jenseits von Welt und Kirche und auch von Theologie. Wir können ihn nicht einfach „einfangen“. Aber wir haben es mit ihm zu tun. Um was ich mich in meinem langen Leben bemüht habe, war in zunehmenden Maße, diesen Namen hervor zu heben und zu sagen: dort!…Dort ist denn auch die Gnade. Dort ist auch der Antrieb zur Arbeit, zum Kampf, auch der Antrieb zur Gemeinschaft, zum Mitmenschen. Dort ist alles, was ich in meinem Leben in Schwachheit und Torheit probiert habe. Aber dort ist´s.“[1]

Ein tolles und passendes Schlusswort zum Leben!

[1] Zitat aus Faszination Bibel, September 2011, Dr. Ulrich Wendel, „Wie ein einsamer Vogel auf dem Dach“, S.47

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